Rot-Bier Blau-Brot Gelb-Wurst

30. 11. bis 22. 12. 2012

mit Judith Brandstötter, Eva Grimus, Robert Haider, Alfred Koch, Stefan Kromoser, Pius Franc. Litzlbauer, Horst Marka, Ingrid Mühlbachler, Solomon Okporukhre, Herbert Petermandl, Günther Schafellner, Dagmar Schauer, Anita Schneider, Gudrun Schwarz, Klaudia Stöckl, Elfi Stummer, Josef Wieser

kuratiert von Theresia Hauenfels und Pius Franc. Litzlbauer

Eröffnung am Freitag, 30. November 2012, 19 Uhr
Stadtgalerie, Oberer Stadtplatz 32, 3340 Waidhofen/Ybbs

Begrüßung durch Kulturstadtrat Mag. Werner Krammer. Künstlergespräch zum Konzept der Ausstellung und des Buffets

Ausstellung: 31. November - 22. Dezember 2012
FR 16-19 Uhr, Sa 10-13 Uhr, So 15-18 Uhr

Programm

Die letzte Ausstellung des heurigen Galeriejahres ist den KünstlerInnen aus dem Raum Waidhofen gewidmet. Bereits im März organisierte Kunstbank Ferrum – Kulturwerkstätte als Impuls einen Workshop mit Götz Bury, bei dem das Verhältnis von Kunst und Essen aufgegriffen wurde. Mit der Schau „Rot-Bier, Blau-Brot, Gelb-Wurst“ zeigen Judith Brandstötter, Eva Grimus, Robert Haider, Alfred Koch, Stefan Kromoser, Pius Franc. Litzlbauer, Horst Marks, Ingrid Mühlbachler, Solomon Okporukhre, Herbert Petermandl, Günther Schafellner, Dagmar Schauer, Anita Schneider, Gudrun Schwarz, Klaudia Stöckl und Elfi Stummer ihren Zugang zum Thema.

Die Koppelung von Farbe an Essbarkeit wird im Buch „Food Design XL“ von Sonja Stummerer und Martin Hablesreiter ausführlich behandelt. Die Waidhofner KünstlerInnen haben sich für das Buffet zur Ausstellungseröffnung am 30. November etwas Besonderes ausgedacht. Ein kleiner kulturgeschichtlicher Rückblick beweist: schon bei den Babyloniern gab es Rotes Bier, aus reinem Malz. In der heutigen Zeit wird das Getränk mit Anthocyanen gefärbt: in Japan, wo die entsprechende Marke auch blaues und graues Bier vertreibt, beide mit Algenzusatz. Bei blauem Brot wird man weniger fündig, wenn man die Weiten des google-Universums durchforstet. Bei der Wurst wiederum erfährt man, dass Fußballfans aus dem Sauerland eine spezielle Idee hatten: als Reverenz an Borussia Dortmund in schwarz-gelb gehalten.

„Avec un pomme, je veux étonner Paris“, das war die Idee des „Vaters der Kubisten“, dem französischen Maler Paul Cézanne. Er wollte die Kunststadt mit einem Apfel in Erstaunen versetzen, um nicht – wie in manchen Übersetzungen – zu sagen „erobern“. In welcher Farbe dieser gehalten war, sagt er nicht. Der Schatten der Frucht war in jedem Fall blau oder violett und das war zu Ende des 19. Jahrhunderts revolutionär genug. Mit opulenten Stillleben über kritische Illustrationen bis hin zur originellem Umwidmung einer Pizzaschachtel beweisen die TeilnehmerInnender Ausstellung, mit welchem Facettenreichtum in der Perspektive sie Speis und Trank in ein künstlerisches Format setzen.

Kategorie

Ausstellung und bildende Kunst

Veranstaltungsort

Stadtgalerie Waidhofen

3340 Waidhofen/Ybbs
Oberer Stadtplatz 32
06605465667
kunstbank.waidhofen.at
Kunstbank-ferrum@kulturmanager.at

Verein Kunstbank Ferrum, ZVR 656760738
Oberer Stadtplatz 32, 3340 Waidhofen/Ybbs
Tel. +43 660 5465667
kunstbank-ferrum@kulturmanager.at

Öffnungszeiten bei Ausstellungen:
Freitag 16:00-19:00 Uhr
Samstag 10:00-13:00 Uhr
Sonntag 15:00-18:00 Uhr

Jetzt Vereinsmitglied werden!

facebook