Karl Dobida

13. 05. bis 04. 06. 2006

Eröffnung: 12. Mai 2006, 19.00 Uhr

in Kooperation mit bene büromöbel.

Die Auseinandersetzung des steirischen Künstlers mit dem grafischen Element in der Musterung des Zebrafells ist Ausgangspunkt der aktuellen Serie von Karl Dobida.

Programm

Dieser ist nicht allein Künstler, sondern seit 1971 äußerst erfolgreich in der Firma Bene Büromöbel beschäftigt. Zu Beginn in Graz als Planer angestellt, wechselte er nach vier Monaten in den Außendienst als Einrichtungsberater, um in Folge die Geschäftsleitung Steiermark zu übernehmen. In den letzten fünf Jahren war Karl Dobida für das „Netzwerk Architektur und Bau“ des Unternehmens tätig. Seine künstlerische Laufbahn verfolgte er parallel. In der Zeit zwischen 1989 und 2001 führte er im steirischen Weiz eine eigene Galerie, die namhafte steirische Künstler zeigte. Das eigene Atelier, ein offenes Haus für kunstinteressierte Menschen, errichtete Dobida an seinem Wohnort Oberfeistritz. Im Juni zeigt das ORF Landesstudio Steiermark in Graz eine Ausstellung des Künstlers.

Bei der Zebra-Serie von Karl Dobida interessiert den Künstler weniger das Tier per se, sondern vielmehr dessen typisches Fellmuster in allen Variationen. Das grafische Element des Schablonenhaften kombiniert der Künstler mit malerischen Elementen. Zudem schimmern immer wieder Textausschnitte von Zeitungspapier durch, das entweder achtfach verleimt als Malgrund dient, oder auf der Leinwand angebracht wurde, bevor Karl Dobida mit der Übermalung begann. Die Polarisierung zwischen Schwarz und Weiß der Zebrastreifen hebt der Künstler in manchen Bildern auf und setzt das Fell in Brauntöne.

Mit dem Phänomen des Musters beschäftigt sich Dobida auch in seinen Blumenbildern, von denen er für Waidhofen die Serie „Edelweiߓ ausgewählt. Die Annäherung an Blüten erfolgt bei Karl Dobida durch Makro-Darstellungen, die dann in monochrome Farbflächen aufgelöst werden und dadurch als Referenz an die Pop-Art der 60er à la Warhol zu verstehen sind. Das mitunter Liebliche des Blumenbildes durchbricht der Künstler durch den leicht ironischen Unterton bei der Darstellung des Edelweiss, das schlechthin als „die“ typische Blume der Alpenrepublik Österreich gilt. So verwundert es wenig, dass auf manchen Edelweiss-Bildern auch noch ein Hirschgeweih thront, das mit farbigem Glitzerstaub überzogen wurde und bewusst mit dem Phänomen „Alpenkitsch“ spielt.

Ausstellung: 13. Mai - 4. Juni
Fr 16.00 - 19.00 Uhr, Sa 10.00 - 13.00 Uhr, So 15.00 - 18.00 Uhr
Galerie Pendel, Unterer Stadtplatz 8

Kategorie

Ausstellung und bildende Kunst

Veranstaltungsort

Galerie Pendel

3340 Waidhofen/Ybbs
Unterer Stadtplatz 8
07442-53611-0
07442-53611-4
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Kunstbank-ferrum@kulturmanager.at

Verein Kunstbank Ferrum, ZVR 656760738
Oberer Stadtplatz 32, 3340 Waidhofen/Ybbs
Tel. +43 660 5465667
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Öffnungszeiten bei Ausstellungen:
Freitag 16:00-19:00 Uhr
Samstag 10:00-13:00 Uhr
Sonntag 15:00-18:00 Uhr

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