ZWEI

ZWEI

22. 02. bis 24. 02. 2019

Klaudia Stöckl und Herbert Petermandl

Zu einer nur dreitägigen Kurzausstellung laden die beiden heimischen Künstlerpersönlichkeiten Klaudia Stöckl und Herbert Petermandl von 21. bis 24. Februar in der Stadtgalerie. An diesem Wochenende werden sie unter dem Titel "ZWEI" ihre neuen Arbeiten aus den Vergangenen zwei Jahren präsentieren und auch gegenüberstellen. Stöckl ist seit zwei Jahren auch die Leiterin und Kuratorin der Stadtgalerie "raumimpuls" und auf den Vorschlag Petermandls, diese zwei Jahre der fruchtbaren Zusammenarbeit entsprechend zu würdigen, entstand die Idee zu dieser Kunstausstellung. "Für uns beide ist es einfach ein ganz ungezwungener Auftakt in ein neues künstlerisches Jahr in der Stadtgalerie." So die beiden unisono.

beyond print

beyond print

08. 03. bis 07. 04. 2019

Für die erste Ausstellung des Jahres 2019 wurden sechs Künstlerinnen unserer Generation eingeladen, die in Wien und Umgebung leben und arbeiten und je eine Grafik gestaltet haben.
Neben den Druckgrafiken wird eine sehr schöne Auswahl an vorwiegend rezenten Originalarbeiten der sechs KünstlerInnen zu sehen sein.

„Das Thema haben wir mit women I für die erste Edition von art in print breit gehalten. Unsere Absicht ist es mit dieser Edition einen Querschnitt zum grafischen Schaffen ausgewählter Künstlerinnen der Generation der 1960er Jahre zu bringen. In einem Monate langen Prozess entstanden jeweils zwei Lithografien (Bischof, Schöne), zwei Siebdrucke (Creimer, Thuma) und zwei Radierungen (Stangl, Zachhalmel). Die Edition wurde von uns sorgfältig kuratiert und so ist jede Grafik speziell für women I entstanden. Alle Künstlerinnen brachten Erfahrung in Druckgrafik mit und schufen für women I ein Werk, das charakteristisch für das jeweilige Gesamtwerk ist. In Zusammenarbeit mit dem Lithografen Rudi Hörschläger, den Siebdruckern Robert Svoboda und Andreas Stalzer und dem Tiefdrucker Tom Phelan entstanden Meisterwerke der Druckkunst. Wir haben uns bewusst entschieden, gegenständliche und abstrakte Positionen in einer Edition zu vereinen. Ganz einfach, weil Künstlerinnen und Künstler unserer Zeit oft sowohl gegenständlich als auch abstrakt arbeiten.“ (Mag. Elisabeth Kreuzhuber)

TOMAK - Lebendfalle

TOMAK - Lebendfalle

13. 04. bis 12. 05. 2019

Ausstellung und Performance

TOMAK ist nicht bloß Künstler - er ist eine Kunstfigur, eine Inszenierung und eine Marke. Fünf Großbuchstaben, die zunächst völlig wertfrei erscheinen, haben sich in den vergangenen Jahren zu einer Kampfansage entwickelt - eine Art Faustschlag ins Gesicht. Ein Pseudonym, das wir mit brutalen, harten und teils überheblichen (Selbst-) Porträts, wie auch mit präzisen, technischen, wissenschaftlich anmutenden Zeichnungen assoziieren, die uns mit einer Fülle an Informationen, kritischen Auseinandersetzungen und fundierten literarischen Verweisen überfordern können. TOMAK polarisiert, provoziert, erhebt sich selbst auf ein unübersehbares Podest und ist dabei vor allem eines: dagegen.

Für die Stadtgalerie entwickelt TOMAK eine installative Arbeit. Gleichzeitig sind großformatige Zeichnungen und Mischtechniken zu sehen.
Aus Holz und Baugittern baut der Künstler TOMAK eine Lebendfalle durch die der Besucher in die Ausstellung gelangt - sprich - der Besucher begibt sich in die „Lebendfalle“. Diese Falle kann auch zuschnappen - natürlich wird dabei niemand verletzt, da es eine „Lebendfalle“ ist.

„In der homöopatischen Gesellschaft hat man das Töten verlernt. Stattdessen haben demokratische Parteien und Konzerne die Massenzucht vorangetrieben um Stimmvieh und Konsumvieh zu züchten ...“
(TOMAK aus dem Text „Atlantis“)

CHRISTINE DE PAULI - SCHWEBENDE RUME

CHRISTINE DE PAULI - SCHWEBENDE RÄUME

24. 05. bis 30. 06. 2019


Als Meisterstudentin von Josef Mikl findet die Abstraktion und Reduktion bei Christine de Pauli eine besondere Art der Perfektion. Mit Eitempera zaubert sie vielschichtige Werke, die bei näherem Betrachten in schwebeartige Zustände versetzen. Sie ist eine Meisterin im Weglassen und doch vermitteln ihre Werke viel Kraft und Freude.

Christine de Pauli wurde 1946 in Fai bei Trient geboren. Nach der Kindheit und Jugend in Klagenfurt folgten der Umzug nach Wien und das Studium der Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien.
Seit 1976 lebt und arbeitet die Künstlerin in Klagenfurt.
In zahlreichen Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in den vergangenen Jahren wurden die Werke der Künstlerin unter anderem in der Stadtgalerie Klagenfurt, im Living Studio, in Treibach-Althofen und auf der Art Bodensee ausgestellt.

Es werden nicht nur Gefühlsebenen und die Empfindungswelt angesprochen, vielmehr öffnet sich der Bildraum in die Unendlichkeit - die zweidimensionale Leinwand wird räumlich, also dreidimensional und - wie Kunsthistoriker es immer wieder gerne definieren auch vierdimensional. Mit anderen Worten: Die Zeit spielt mit. Die ausgeformten Kraftfelder, die sich aus scheinbar losen Verbindungen auf der Leinwand verteilen überlagern die Ebenen und überschneiden sich auf diesen im Bildraum.
Eitempera, ein leuchtstarkes und farbintensives Malmittel überschichtet und überlagert den Malgrund. Durchscheinend, möge man meinen - durchdringend ist vielmehr korrekt. Hinter- und Vordergrund werden vereint. Nicht die klassische Zentralperspektive sondern der Schweberaum ermöglicht Tiefe.
Die lyrisch, gestische Malerei in den Werken von Christine de Pauli ermöglicht dem Betrachter die Freiheit, sich selbst ein Bild zu machen, in seine eigene Geschichte einzutauchen.
Die meisten Werke tragen keine Titel.
(Dr. Iris Stöckl)

Verein Kunstbank Ferrum, ZVR 656760738
Oberer Stadtplatz 32, 3340 Waidhofen/Ybbs
Tel. +43 660 5465667
kunstbank-ferrum@kulturmanager.at

Öffnungszeiten bei Ausstellungen:
Freitag 16:00-19:00 Uhr
Samstag 10:00-13:00 Uhr
Sonntag 15:00-18:00 Uhr

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